Restart hört sich gut an

Was hält dich eigentlich davon ab, Dinge zu tun die zwar anders sind als gewohnt, dir aber gut tun würden? Es sind deine Gewohnheiten und deine Glaubenssätze. Alles was du erlebt hast, hat in dir eine Straße hinterlassen. Besser gesagt in deinem Gehirn. Kleine vernetzte Bahnen die breiter werden, je öfter du sie benutzt.

Trotzdem wirst du mir bestimmt zustimmen, dass es schwierig ist Gewohnheiten die eingesessen sind, zu ändern. Manchmal ist es aber unglaublich wichtig das zu tun. Gerade wir vielbegabte Frauen haben so unglaublich viel Potential, doch durch unseren unruhigen Geist, werden wir oft zu schnell abgelenkt. Wir schaffen es nicht all dieses unschätzbar wertvolle Wissen auf die Straße zu bringen. Warum? Weil wir zu früh aufgeben. Wir wenden uns anderen Dingen zu, bevor wir überhaupt das eine abgeschlossen haben.

Das ist ein Muster, was wir uns oft in der frühen Kindheit angewöhnt haben. So viele Spielzeuge und alle so unglaublich interessant. Nichts was mich wirklich länger als ein paar Stunden interessiert hätte. Warum weil ich nicht wusste, was hinter diesen dauernden Ablenkungen steckt. Das ist einfach eine Schwäche von mir. Ich lasse mich sehr leicht ablenken, deswegen ist es auch so wichtig für mich eine Struktur zu haben. Manche Dinge wollte ich auch einfach ausprobieren, da ich tolle Visionen hatte wurde mir schon in meiner Jugend oft gesagt, ich solle doch auf dem Boden bleiben. Nicht alles was ich so denke ist möglich. Dadurch habe ich mich auch oft selbst beschränkt.

Glaubenssätze

Ein ganz doofer Glaubenssatz den ich bis vor kurzem noch hatte, war dass alles was nicht so ganz gut lief richtig schlimm ist. All meine Fehler sind echt schlecht für mich und auch für meine Umwelt. Deswegen habe ich versucht sie zu unterdrücken oder nicht als Schwächen zu sehen. Ich flüchtete in ein Universum in dem ich keine Schwächen habe, weil ich ja gut bin wie ich bin. Nur ist das eben nur die halbe Wahrheit.

Ich habe durchaus Schwächen. Diese sind absolut nicht schlimm und ich kann sie leicht ausgleichen und zwar mit meinen Stärken. Was mache ich gerne? Ich plane gerne, ich liebe es Dinge von meinem Kopf auf Papier zu bringen, Kalender voll zu schreiben und damit auch zu sehen was ich geschafft habe.

So konnte ich eine Schwäche übergehen und meine Stärke dafür einsetzen meine Ziele zu erreichen.

Da ich immer irgendwie zwischen zwei Stühlen saß, war es schwer für mich, mich zu entscheiden. Ich bin ein sehr spiritueller Mensch. EIGENTLICH. Denn oft las ich in der Vergangenheit von dem bösen Ego. Dieses im Außen suche ist nicht wirklich gut, dass stimmt. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass du eine Botschaft hast. Diese Botschaft ist so wichtig für andere, nur kannst du es dir nicht vorstellen. Was jetzt der Kniff ist, dass du im Innen dich findest und dann nach Außen gehst um das was du stimmig findest in die Welt zu bringen. Da mein Blick von meiner Vergangenheit viel Schwarz und Weiß geprägt war, konnte ich auch nicht die vielen Nuancen dazwischen erkennen.

Von Zielen und dem Ego

Nun ergibt es nach Jahren der suche endlich Sinn. Ziele sind wichtig, denn wenn ich sie mir setze, kann ich auf sie hinarbeiten. Ich möchte Frauen, genau gesagt vielbegabten Frauen wie mir helfen sich zu finden. In sich zufriedener zu werden. Ich möchte ihnen helfen bei sich anzukommen und Erfolge zu haben, egal in welchem Bereich. Das ist mein Ziel. Ich möchte diese Menschen berühren und einen nachhaltigen Unterschied für die Welt machen, indem ich Frieden in ihnen selbst schaffe.

Also setze ich mir Ziele und die haben nichts damit zu tun, dass mein Ego im Weg ist, oder ich etwas für mich alleine erreichen will. Warum? Na weil ich ganz vielen Menschen bzw. vielbegabten Frauen die Chance geben will ihr Potential zu feiern, sich selbst zu erkennen, endlich das zu tun wofür sie hier sind. Inspiration für alle die zu sein, die sich noch nicht trauen. Wenn ich nun ein Ziel vor Augen habe ist es doch viel leichter meinst du nicht? Deine wunderbaren Ideen auf die Straße zu leben. Eins nach dem anderem und das nicht gehetzt und kontrolliert, sondern bei dir. Nicht im Krieg mit dir selbst.

Von Zielen zu Gewohnheiten

Um meine Ziele zu erreichen, muss ich nun aber auch bereit sein in die Umsetzung zu kommen. Dafür brauche ich Zeit. Ich brauche Zeit um diesen Blog zu schreiben, Zeit um mich um die Erstellung meines Podcasts zu kümmern. Um das alles zu schaffen und doch noch für meine Kinder und auch mein Network, was mir aus ethischen Gründen sehr am Herz liegt, zu haben brauche ich Gewohnheiten. Stunden in denen ich arbeite.

Diese Stunden sollten alle mit Konzentration und Fokus gefüllt sein. Nur wenn das der Fall ist, schaffe ich in 2 Stunden das, was andere vielleicht in 4-6 Stunden machen. Früh aufstehen fällt momentan auch flach, aber was ich immer beeinflussen kann ist mein Kopf. Meine Gedanken zu kontrollieren und nicht alle 5 Minuten von etwas anderem spannenden abgelenkt sein.

Dabei hilft mir die Meditation, die Einkehr in mich selbst. Wenn ich der Stille Bergsee bin, sehe ich sofort, wenn Gedanken Sturm in meinem Kopf auslösen. Angst ist das was den einer der größten Stressoren sind. In dem Moment in dem du nicht ganz bist, nicht bei dir, sondern in deiner Angst es nicht zu schaffen, es falsch zu machen usw., bist du unglaublich gestresst. Ich spüren sofort, wenn ich gerade nicht bei mir bin, sondern im Außen und hole den Fokus zurück. Deswegen habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht zu meditieren und auch Yoga zu üben. Da bin ich bei mir, spüre was ich brauche und weiß genau wann es Zeit wird den Laptop zuzuklappen.

Wie schaffe ich nun den Restart

In meinem Blog Umsetzung als Scanner habe ich schon beschrieben wie du es rein theoretisch schaffst, eine neue Gewohnheit zu integrieren. Nun ist es aber so, dass alles Wissen der Welt leider nicht ausreicht, wenn deine Einstellung dazu nicht stimmt. Warum willst du etwas? Wo ist der Größere Zusammenhang? Das größere Ziel? Wo ist der Mehrwert, den du weiter geben willst? Ich zum Beispiel möchte jeder vielbegabten Frau da draußen zeigen, wie wertvoll ihre Begabung ist.

Dir möchte ich zeigen wie wunderschön deine Begabungen sind und wie großartig du bist! Welche unglaublichen Zusammenhänge dein Geist erkennt, wenn du ihn lässt. Wie schön du unter all diesen Glaubenssätzen, falschen Bildern von dir bist. Lass es laufen meine Liebe du bist einzigartig!

Zum Abschluss möchte ich dir mitgeben, dass du sehr wohl dich ändern kannst. Ich möchte das du weißt wie wichtig es ist sich selbst zu reflektieren und wie schnell du auf einmal Fortschritte machst, wenn du es zulässt, dass dein Panzer geknackt wird. Auch wenn das eventuell ein paar Tränen kostet und du deine Schatten mit dem Scheinwerfer ausleuchten musst. Aber stell dir einfach vor,  du wärst Harry Potter (Werbung wegen Markenerkennung) und würdest mit einem Patronus all deine inneren Kritiker mit Licht erfüllen. Wäre das nicht genial. Wie du genau diese Licht in dir auslöst, werde ich dir in einem der nächsten Blogs genauer erklären.

In diesem Sinne meine Lieben 

Be yourself and shine bright 

Deine Nina von live a happy life