Die Morgenroutine. Als Live Hack leider noch viel zu oft unterschätzt. Gerade für Scanner, Mamas und Hochsensible ist dieser hacking trick so wertvoll.

Das Problem ist die Entwicklung einer solchen daily routine. Dein Schweinehund. Je mehr du eingreifst, desto mehr Widerstand schlägt dir entgegen. Um diese Gewohnheiten trotzdem zu verändern, braucht es drei Dinge. Trigger, Aktion, Belohnung.

Sagen wir du möchtest fitter werden, hast aber keine Zeit. Legen wir los:

  1. Der Trigger: Der Wecker klingelt. Du gehst auf die Matte
  2. Die Aktion: Vorsicht nicht gleich zu viel wollen. Mache jetzt 10 Minuten Sport. So das du ins Schwitzen kommst.
  3. Die Belohnung: Gönne dir eine schöne Dusche, creme dich ein also mach etwas was du entspannend findest.

Boom und schon hast du eine Morgenroutine etabliert. Nun kannst du das natürlich sehr gut ausweiten. Sehen wir uns dazu meine Routine an. Vor Amelie´s Geburt hatte ich eine ganz einfach aber effektive Morgenroutine. Da die Maus natürlich noch nicht durchschläft, habe ich momentan ein eher flexibles Modell. Auch für mich nicht das Optimum. Was soll´s ich bin Mama in erster Linie. Übung macht den Meister:

  • 4:30 Uhr: Wecker klingelt (Nachteule war ich auch. Alles eine Sache des Trainings)
  • 4:35 Uhr: Yoga
  • 5:00 Uhr: Meditation, Visualisierung (dazu wird es auch bald Posts geben)
  • 5:20 Uhr: Duschen, schick machen, Frühstück vorbereiten
  • 6:00 Uhr: 15-30 Minuten lesen (je nachdem wann Ben wach wurde)

Danach startete mein Tag und ich hatte schon alle wichtigen Dinge erledigt.

Entspannt und organisiert in den Tag ist wirklich wunderbar. Den Vergleich hab ich jetzt. 😉

Du siehst Gewohnheiten können sehr lohnenswert sein, wenn du bereit bist sie zu etablieren. Wie du sie gewinnbringend etablierst folgt jetzt.

Das Geheimnis liegt in deinem WARUM! Alles was du erreichen willst, sollte irgendwie deinem ganz persönlichen WARUM folgen. Meines sind an erster Stelle meine Kinder.

Wir machen es an dem Beispiel Fitness bzw. Yoga (da ist es am einfachsten erklärt). Ja Asche auf mein Yogalehrerinnen Haupt, es ging auch mir zu Anfang um die Optik.

Die Krähe siehst du hier: 

Manchmal ist das Ego doch stärker, als der Wunsch nach Erleuchtung. Ich wollte die Krähe meistern. Also baute ich sie in meine Morgenroutine ein.

Morgenroutine leicht gemacht

1. Warum?

Mehr Energie, mehr körperliche Kraft, mehr Selbstvertrauen (Dein Chakra im Bauchraum wird begeistert sein)

2. Der Trigger

Der Wecker. Sobald er klingelt, nicht nachdenken sondern machen.

3. Die Aktion

Geh auf die Matte. Übe 4-5 Sonnengrüße (zeig ich dir bald), versuche deine Krähe und wieder runter. Mache nicht den Fehler, gleich eine Stunde Yogapraxis einfließen zu lassen.

4. Belohnung

Sobald die Krähe einmal klappt, wird Dopamin (unser Glückshormon) genug Belohnung sein. Doch bevor das der Fall ist, braucht es eine Belohnung. Es kann frustrieren, wenn es immer und immer wieder nicht klappt. Um trotzdem dran zu bleiben, solltest du dir ein gutes Gefühl danach geben. Überlege dir welche Belohnung für dich passt.

Noch für alle Mamis unter uns. Sei nicht zu streng zu dir. Mama sein, gerade von kleinen Kindern, ist anstrengend und manchmal auch Einsam. Es nutzt niemandem, wenn du dich jeden Morgen schon bevor der Tag startet fertig machst. Lass es stehen, andernfalls wirst du nie mit dir im reinen sein. Im Anfang liegt alles, deswegen sei freundlich zu dir und dein Tag wird wunderbar. Anders gesagt, fang ganz klein an Folglich reicht eine Tasse Tee oder Kaffee ganz in Ruhe getrunken oftmals schon.

In diesem Sinne

Lass es krachen nimm das Leben nicht so ernst 😉 

Deine Nina